Vertriebene & Aussiedler
09.09.2016, 12:24 Uhr | Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck
 
Jostmeier zum Tag der Heimat in Berlin
Unter dem diesjährigen Leitwort „Identität schützen – Menschenrechte achten“ folgte der hiesige Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier am vergangenen Wochenende einer Einladung zum „Tag der Heimat“ nach Berlin.
Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck -
Bei diesem Festakt handelt es sich um die bundesweite Auftaktveranstaltung zu den in den kommenden Wochen vielerorts (auch im Kreis Coesfeld) stattfindende gleichnamigen Gedenkveranstaltungen der Landsmannschaften und Vertriebenenverbände. 
 
Neben der Begrüßung und einer Ansprache durch Dr. Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), hielt kein geringerer als Bundespräsident Joachim Gauck die Festrede. In seiner sehr wegweisenden Festrede mahnte Gauck insbesondere die doppelte Bestrafung von 15 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen an. Schließlich hätten sie nicht nur – wie alle Deutschen – den Krieg verloren, sondern zusätzlich auch noch Heimat, Haus und Hof zurücklassen müssen. Zudem sind zwei Millionen Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen.
 
Als Beauftragter seiner Fraktion für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten hatte Jostmeier anschließend die Gelegenheit, persönlich mit Bundespräsident Gauck, dem Bundesvorsitzenden Dr. Fabritius und Großdechant Jung zu sprechen. Großdechant Jung ist auch einer derjenigen, die die Bemühungen des Vereins „Denkmal Barackenlager Lette e.V.“ zu dessen Umwandlung in ein Gedenk- und Lernort nachhaltig unterstützen und auch noch sehr viele Zeitzeugenbeiträge leisten kann.

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