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09.01.2018, 18:25 Uhr
Honorarkonsul der Republik Bulgarien und ehem. MdL Werner Jostmeier besucht Asium
Am 18.12. besuchte uns der Honorarkonsul der Republik Bulgarien und MdL a.D. Werner Jostmeier in den Räumlichkeiten der KSHG Münster.
Nach dem Besuch der türkischen Generalkonsulin Anfang Dezember war kurz vor der Weihnachtspause Werner Jostmeister (CDU), ehem. Landtagsmitglied, bei uns zu Gast. Als Honorarkonsul Bulgariens diskutierte er mit uns über Einblicke und Einschätzungen u.a. bezüglich des Konfliktes zwischen Polen, Ungarn und der EU, dem deutsch-polnischen Verhältnis, sowie die Rolle der NATO und Russlands in Osteuropa.
Am 18. Dezember durften wir den ehemaligen Vorsitzenden der Deutsch – Baltischen sowie NRW- Polnischen Parlamentariergruppen bei uns in Münster begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde referierte Herr Jostmeier über seinen Werdegang vom Abschluss einer Mechaniker- und Schmied – Lehre über sein nachgeholtes Abitur, das anschließende Jurastudium und seine Arbeit als Abteilungsleiter bei der deutschen Post sowie der deutschen Telekom in Münster bis hin zum Einzug in den Landtag von NRW.

Als Träger des Polonicus – Preises, welcher für besondere Leistungen im Rahmen der deutsch – polnischen Beziehungen vergeben wird, gab Herr Jostmeier am Beispiel persönliche Erfahrungen und Einschätzungen zum deutsch-polnischen Verhältnis und ging anschließend auf die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in Polen ein. Dabei kamen aktuelle Themen wie das umstrittene Mediengesetz, aber auch allgemeinere Themen, wie die Grundeinstellung der Polen zu Europa und der EU zum Vorschein.

Weitere Themen waren die Rolle von NATO und EU in den ehemaligen Ostblockstaaten sowie die russische Außenpolitik, insbesondere seit dem Beginn des Ukrainekonfliktes 2014, welche Herr Jostmeier energisch kritisierte, gleichzeitig aber auch klarstellte, durch welche Fehler etwa die EU zur Entwicklung der momentanen Lage beigetragen hat.

Kritisiert wurde auch der Beitrittszeitpunkt einiger osteuropäischer Staaten, welche Herr Jostmeier als zu früh darstellte, gleichwohl betonte er die rasante Entwicklung, die es seit dem im Osten Europas gegeben hat. Die Auswirkungen der Flüchtlingskrise und die daraus resultierenden Konflikte innerhalb der EU kamen anschließend zur Sprache.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Herrn Jostmeier für diesen tollen Jahresabschluss und die aufschlussreiche Diskussion bedanken und wünschen ihm weiterhin alles Gute.

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