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28.08.2023, 13:46 Uhr
Sorge um den Industriestandort Deutschland
CDA bei Schmitz Cargobull / Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus
Bei ihrem Informationsbesuch bei Schmitz Cargobull in Altenberge staunten die zahlreichen Mitglieder der CDU-Sozialausschüsse (CDA) aus dem Kreis Coesfeld und der Region über die hohen Marktanteile des „weltweit erfolgreichen und attraktiven Unternehmens“, das zunehmend nachhaltige und effiziente Fahrzeuge baut.
Foto (v. l. n. r.): Dr. J. Allendorf (Nottuln), V. Paehler (Betriebsrat), W. Korth MdL (Coesfeld), CDA-Landesvorsitzender D. Radtke MdEP und K. Schulzki (stv. Betriebsratsvorsitzender) Foto: J. Kendziora
Zuvor hatte ein Betriebsrundgang stattgefunden, bei dem Allendorf und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Kevin Schulzki nicht nur die vielen technischen Highlights, sondern auch die vorbildlichen Arbeitsbedingungen erläuterten. Es gelte „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Die gute Bezahlung betrifft nicht nur die über 1.500 Vollzeitbeschäftigten am Standort Altenberge, sondern auch die Leiharbeiter.
Der Betriebsrat trug der Politik aber auch eine Reihe weiterer Probleme und Wünsche vor. Der Fachkräftemangel macht sich auch in Altenberge bemerkbar. Der Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth (Coesfeld), zugleich CDA-Bezirksvorsitzender, versprach, all diese Themen mit in die politischen Beratungen zu nehmen. CDA-Landesvorsitzender Dennis Radtke, zugleich Mitglied des Europäischen Parlaments, sorgte sich in seinem Statement um den Industriestandort Deutschland und forderte die Sozialausschüsse auf, einen „industriepolitischen Neustart“ zu initiieren. Die inhaltliche Arbeit soll auf der CDA-Landestagung am 21. Oktober fortgesetzt werden.
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