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17.10.2023, 09:21 Uhr
Elternanliegen oft schwer umzusetzen
CDA-Kita-Runde beim Kreis-DRK-Träger in Coesfeld / Infos aus erster Hand
Gerade berufstätige Eltern wünschen sich mehr Flexibilität bei ihren Planungen zur festzulegenden Anmeldung der Kleinen zur Kita (25, 35 und 45 Stunden wöchentlich) und der damit verbundenen differenzierten Stundenbetreuung.
CDA-Kita-Runde in Coesfeld: Einige Trägervertreter, Erzieher und Erzieherinnen, Sozialpolitiker und CDA-Mitglieder vereint zum Gruppenbild mit DRK-Geschäftsführer Christoph Schlütermann (6.v.r.). Foto: Norbert Hagemann
Darauf wiesen bei einer gut besuchten Kita-Veranstaltung der CDU-Sozialausschüsse (CDA) Coesfeld im Saal des DRK-Kreisverbandes in Coesfeld sowohl der Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses des Kreises Ludger Wobbe (Ascheberg) wie auch der Coesfelder CDA-Vorsitzende Valentin Merschhemke hin.

Beiden Kreistagsmitgliedern war aber klar, dass aus gesetzgeberischen, organisatorischen und finanziellen Gründen diese oft berechtigten Anliegen der Familien schwer oder gar nicht umzusetzen sind. Der gastgebende Trägervertreter von 33 Kitas mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreis, DRK-Geschäftsführer Christoph Schlütermann, und anwesende Kita-Fachkräfte kennen dieses Problem sehr gut und erläuterten die Schwierigkeiten der Umsetzung.

Schlütermann lieferte in seinem umfangreichen detaillierten Vortrag viele Fakten. Er lobte den Kreis Coesfeld, der klare Spitze in ganz NRW bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen ist. Zwar gebe es auch im Kreisgebiet einen spürbaren Fachkräftemangel. Aber zu so einer prekären Lage wie in Münster sei es im Kreis bisher nicht gekommen. Ferner habe die „Wechselfreudigkeit“ der Erzieher und Erzieherinnen zu benachbarten Kitas deutlich und spürbar zugenommen.

Viel Arbeit mache es für diese gerade in den Bereichen Sprachbildung. Die Zahl der Kinder mit hohem Betreuungsbedarf nehme immer mehr zu. Positiv sei, dass sich die Entlohnung der Erzieher(innen) verbessert habe. In diesem Zusammenhang kritisierte der DRK-Geschäftsführer, dass das Land finanzielle Zusagen mache, was aber leider eine sofortige Finanzzuweisung nicht zur Folge habe. Diese „nicht auskömmliche Finanzierung“ bringe die Träger in schwere Finanznöte, so dass aus den möglicherweise bestehenden Rücklagen vorfinanziert werden müsse.

Schlütermann will in Kürze in Düsseldorf dieses nicht gelöste Problem thematisieren, erklärte er gegenüber dem anwesenden Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth. Es gab einen regen Austausch sowie den Appell zum „solidarischen Zusammenstehen“.

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