CDA-Sommerbereisung: CDA Coesfeld und Wilhelm Korth MdL stellen soziale Fragen in den Fokus

Soziale Lokalpolitik im Fokus der Sommerbereisung (v. l.): (in der Bildmitte v. r. n. l.): CDA-Bezirksvorsitzender Wilhelm Korth MdL (4. v. r.), Dieter Koch (IG BCE, 5. v. r.), Heinz Dickhoff (IG BAU, 6. v. r.) und CDA-Stadtverbandsvorsitzender Valentin MSoziale Lokalpolitik im Fokus der Sommerbereisung (v. l.): (in der Bildmitte v. r. n. l.): CDA-Bezirksvorsitzender Wilhelm Korth MdL (4. v. r.), Dieter Koch (IG BCE, 5. v. r.), Heinz Dickhoff (IG BAU, 6. v. r.) und CDA-Stadtverbandsvorsitzender Valentin M

CDA tauscht sich mit Gewerkschaften aus

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommerbereisung machte der Landtagsabgeordnete und CDA-Bezirksvorsitzende Wilhelm Korth MdL Station in Coesfeld. Gemeinsam mit dem CDA-Stadtverbandsvorstand Coesfeld um den Vorsitzenden Valentin Merschhemke, lokalen Ortsgruppen sowie Vertretern der Gewerkschaften IG BAU (Heinz Dickhoff) und IG BCE (Dieter Koch) und einigen Personal- und Betriebsräten aus der Region beriet er über drängende soziale Fragen und die Zukunft der Arbeitswelt vor Ort.

Ein zentraler Schwerpunkt des Austauschs war der gemeinsame Einsatz für menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Ob auf dem Bau, in der Industrie, der Pflege oder der Gastronomie: Verstöße gegen Arbeitsrechte, unterschlagene Arbeitsstunden oder mangelnder Arbeitsschutz betreffen im Alltag noch immer viele Beschäftigte – allen voran mobile und migrantische Arbeitskräfte. Die Gewerkschaftsvertreter, Betriebsräte und die CDA waren sich einig, dass es hier konsequente Kontrollen und leicht zugängliche Beratungsangebote braucht.

„Gute Arbeit ist das Fundament für sozialen Frieden. Wir müssen im Alltag genau hinsehen, Fehlentwicklungen benennen und Beschäftigte wirksam vor Ausbeutung schützen“, betonte der Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth MdL.

Ein weiteres Kernthema bildete die zukunftsfähige Gestaltung der Coesfelder Stadtgesellschaft. Ein Dauerbrenner auf der Agenda der CDA bleibt der soziale Wohnungsbau, der weiter vorangetrieben werden müsse, um bezahlbaren Wohnraum für alle Einkommensgruppen zu sichern. Daran anknüpfend beriet die Runde darüber, wie bessere Rahmenbedingungen für Auszubildende geschaffen werden können – von passendem Wohnraum bis hin zu verlässlichen Mobilitätsangeboten – aber auch für ältere und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger, wie Heinz Dickhoff es formulierte.

Gleichzeitig machten die Teilnehmenden auf die anhaltend hohe Belastung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst aufmerksam – etwa in Kitas oder beim Rettungsdienst. Eine gut ausgestattete kommunale Daseinsvorsorge sei kein Luxus, sondern die Grundvoraussetzung für das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit des Staates, betonte eine Teilnehmerin.

CDA-Stadtverbandsvorsitzender Valentin Merschhemke hob die Bedeutung einer lebendigen Stadtgesellschaft hervor:

„Eine starke Stadtgesellschaft lebt davon, dass alle Menschen in Coesfeld am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dafür brauchen wir bezahlbaren Wohnraum, eine funktionierende Infrastruktur und echte Chancen für die Menschen vor Ort.“

Der Austausch soll erst der Auftakt sein: Alle Beteiligten vereinbarten, den begonnenen Dialog kontinuierlich fortzusetzen. Um die Themen direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu bringen, sind künftig gemeinsame Veranstaltungen in Coesfeld geplant. Ein besonderer Fokus soll dabei auf dem Thema Ausbildung liegen, um die Rahmenbedingungen für Jugendliche und Nachwuchskräfte in der Region gezielt zu verbessern.